Kut mer rieden Såksesch

wei beim

F.C.Entorsa Schäßburg

  

*Åf de Kråtz gohn

In Nachbars Garten unerlaubt Obst "ernten".

*Åf der Leang, åf der Zeang

Auf der Lunge, auf der Zunge... (p)

*Åf't Corso gohn

Am späten Sonntagnachmittag ging man(Anfangs hauptsächlich die Mägde und Knechte, diese hatten Sonntagnachmittag frei) in der Beiergasse auf und ab – etwa vom Kino bis zur Vandoryschen Ecke. Ende der 50-er Jahre wurde sogar der Verkehr gesperrt, Radfahrer mussten das Rad schieben.

*Äm Orsch gebecht uch än der Käpp gedrecht

Wenn die Weißwäsche nach dem Waschen grau war.

*Äm Otch

...irgendwo..

*Äm Schaaser Wänkel

 

*Dåt dech de Kåtzen måtze sulen

 

*De Äldern hun det Liergeld äm sonst bezohlt

Die Eltern haben das Lehrgeld vergebens bezahlt.

*De irscht Kåtzen schmeißt em än de Bauch

 

*De Nos stieht der kråmm

Wenn jemand beim Lügen ertappt wurde.

*De siwen Pelsen

Die sieben Pflaumen ../Hab und Gut

*Dea grieß me Kängd, mer host tea nest

  (mz)

*Dea Maku

"Hans Guckindieluft"

*Dea Schwengsmogen

Schimpfwort. "Du Schweinsmagen"

-nicht zu verwechseln mit Saumagen

*Deamols worst tea noch äm Kraderporel

Damals warst Du noch im Froschteich /noch nicht geboren - der Storch hatte Dich also noch nicht geholt.

*Dem äs der Orsch ze lång!

  (u)

*Dem fehlt nor noch en Fäder äm Orsch

 

*Den Kängden zem Chrästdauch en Glätsch pischen

 

*Deng Grieß *

Schimpfwort "Deine Groß(mutter)“

*Deng wauld Bållegrieß

Schimpfwort (Steigerung von *)

*Der Fårer prädicht nor ist än der Woch

Antwort, wenn jemand immer wieder das selbe fragt.

*Der Herr erhault der de Gewunnhiet

 

*Der Hover juckt en

 

*Der Katz ent Bleamegartchen

 

*Der Kockesch scheißt än de Millges

"Es kommt schlechtes Wetter". Wenn der Wetterhahn des Stundturms sein Hinterteil der Mühlgasse zuwendete - so meldete er Regen oder Gewitter an - und dieses kam in Schäßburg meistens aus dem "Schaaser Wenkel"

*Der Mogen dreht sich der äm

 

*DerBaubau kit!

Der Schäßburger Kinderschreck

*Det Bär es worem Goresiecher

 

*Det Mel gieht er wei der Int der Orsch

Die redet viel...

*Det Rad hot en Achter

"Technischer Ausdruck": Unwucht im Rad

*Det Rad oaert

"Technischer Ausdruck": Unwucht im Rad

*Det seng Dach wie än der Schweiz

Ausdruck von ... Sander???? (sk)

*Die äs gållich

"Dem ist die Galle übergelaufen."

*Die äs wie åft Mel gefållen

Wenn jemand nicht sehr kommunikativ ist.

*Die ault Mutzentoppler

 

*Die gieht wei en Furtz åf Stelzen

 

*Die hot geßen, dat em der Beoch åf gen Set stiet!

Er hat sich den Bauch vollgeschlagen...

*Die hot Hoor åf der Zeang

 

*Die hot Liergeld gezohlt

 

*Die hot sich de Furzoder net zerrässen

"Der hat sich nicht überanstrengt"

*Die kaun schwämmen, wei der Stien äm Wasser

 

*E äs fel dåt e stänkt

 

*E hot e Mel wei en Scheirendur

Großmaul

*E hot sich de Pitziknoch ugeschlon

 

*E kaun sich alle zahn Feunger laken

 

*E matzt Zehren mät Rotz

 

*E schwecht wei der Drek äm Scherwen

 

*E set än den Kåmpestgorten

Er schielt

*Ej jo net åft Hieft gefållen!

 

*Eländ spånn de Gieß un

 

*En Flur mät er Hink

 

*En Heangdspels

 

*En Orsch vol

"Eine Menge" Kommt von der berühmten Frage:"In wieviele Falten legt ein Huhn seinen ...., nachdem es das Ei gelegt hat?

*En Siwner än der ... Hues

Wenn die Hose angerissen war...

*Et äs deankel wei än er Bäffel

 

* Et äs beser en Platsch

Antwort auf die Frage: „Wei wor et...“  (w.s.)

*Et äs zem katholesch werden

Wenn etwas sehr nerwt...

*Et hot e Mel wie en Schweirt

 

*Et jucken en de Heangdsmäcken

Wenn jemand übermütig ist

*Et set aus wei um Keakeleawer

Es sieht aus wie am Kokelufer. z.B. ein verunkrauteter Garten

*Et stänkt wie de Pest

 

*Gånk än deng Neppitant

 

*Gånk zem Kuckuk

 

*Gäw em de Gech

Gib Gas ..., beeil dich...

*Hälf Gott

Trinkspruch

*Hault der de Låpp

halt den Mund (p)

*Hei meß em gohn, wei der Kockesch äm Gras

Hier muss man gehen, wie der Hahn im Gras. (Bei großer Unordnung)

*Hex, hex, Trudefoß, dåt’der net gelånge moßt

*Host tea Burchert gesofen?

"Du tickst nicht richtig"

*Host tea Buretz geßen?

"Du tickst nicht richtig" (Hast Du Pilze gegessen?"

*Host tea Mäschen eangder der Kåp?

Wenn einer den Hut nicht lüftet. 

*Huel dich der Deiwel

 

*Hul dich der (Han-) Tåter

(p)

*Jed Däpp(ch)en hot seng Dakelchen

 

*Kreogt fällt de Heogt

Kraut füllt die Haut

*Lack mich äm Orsch und bleiv geseangd

Schäßburger Gruß

*Läiwer gro, wie nemmi do

 

*Lak Saulz, dro'n wirst te uch durschtich

Wenn jemand über Hunger klagte, bekam er oft diese Antwort

*Lieren meß em än der Fremd.

Lernen muss man in der Fremde.

*Mariechen, hast tea nichen?“

„A ich hunn, kåm åf de Trunn!“

*Mät Kängd uch Kiejel

 

*Matzkåder, Hienendåder hopp dich åf den Wojen

 Kinderreim

*Meden (Medchen) die flieten uch Hienen die krehn, meß em sifuert den Hauls ämdrehen

Mädchen die pfeifen und Hennen die kräh’n,

muss man sofort den Hals umdreh’n!

*Mer goh nea åf den Fädereball

"Wir gehen jetzt in die Federn" – also schlafen.

*Met dem Orsch iwert Lengdeach

Wenn die Kinder abends noch aufbleiben wollten...

*Mores lieren

lat./Jemanden zurechtweisen

*Nemi gäck mech esefl um Hieft ämeränk

Lass mich in Ruhe

(hs)

*Nemi kanter esefelt

Hör auf zu motzen

*Net bekrit dich

Mach dir keine Sorgen, (hm)

*Orsch mät Ihren

Schimpfwort

*Pischen ohne Furz, äs wie en Hochzet ohne Musik.

(sk)

*Prädig, prädig, de Kirch äs

lädich

 

*Rutsch mer um Puckel erov und brems mät der Zeang

 

*Scheiß der Heangt åft Feirzech

 

*Stårk, wie der blesch Essig

Wenn jemand ziemlich schwach war.

*Tace si face

der Bloch iwer den Såksen

*Te bäst (esi) prostich

 

*Te bäst en Knup

Wenn jemand besonders schlau war.

*Te bäst en Prost

rum. Blödmann

*Te bäst pustich / Puståkååthi

 

*Te bäst wie en Hopstång 

Wenn jemand lang und dünn war - eben wie eine Hopfenstange.

*Tea giest der Kåtz end Blommengoartschen

Du gehst der Katz’ ins Blumengärtchen – also nirgendwohin...      (d)

*Tea Zådder

Du Schlampe       (d)

 tschårkesen

 Einem durch sein Quatschen auf die Nerven gehen .. (W.S.)

*ugenehm Fliegepedder

„Gute Nacht“, (hm)

*Um Nemmermiedauch

nie!

*Um Oand platscht de Gießel!

Das dicke Ende...

*Um Owest blein de Kerbes

Wenn die Kinder am Abend munter wurden.

*Wei aus dem Buså...

 

*Wei de Orjelfluren

Wie die Orgelpfeifen (.. der Größe nach..)

*Wei der geihlt Blätz

Wie der geölte Blitz. /(Wenn jemand besonders flink war.)

*Wei en Furtz en der Låtern

 

*Wie näst bekitt, die äs bekritt

 

*Wie schmiert, die fiert

 

*Wonn de Bäffel iwer den Turm fläjen

 

*Wonn de Breogt äs dåt se zeddert, äs dem Brejem de Gåtch zerkneddert

  (h)

*Wonn sich zwien Iesel trefen, mess ener Plåtz mauchen

Wenn sich zwei Esel treffen, muss einer Platz machen. (mz)

(Der Gescheitere gibt nach.)

*Wor än Orsch setzt tea?

Wohin schweifen deine Blicke?      

*X,Y,Z-Paleokes gebroden ä

                           Fett

Merkspruch beim Erlernen des Alphabets im 1.Schuljahr

*Zeiss!

Ausdruck, welcher die besondere Qualität einer Sache hervorhebt – in Anlehnung an die Präzisionsgeräte aus Jena. Die Amerikaner haben einen ähnlichen Ausdruck : It’s Bosch!

*Zurp Getz, fräß Krienelawend

Wenn jemandem die Nase lief...; Getz ist beliebig austauschbar (f)

A

Åfstuff, de

Dachboden (g)

Åkewitzen, de

Birnenart (g)

Aprillenzeiku, der

Aprilscherz, jemanden in den April schicken...

Ardee, der

besondere Paprikasorte (Lehnwort: rum. ardei, von brennen) (p)

B

Baalen, de

Därme.

Bäffelklavier, det

Der Weg zur (Hut) Weide wurde vom Hornvieh ähnlich einer Klaviertastatur zurechtgetrampelt.

Bäffeln

pauken, (hm)

Båkåntschen / Hiescheajen, de

Schuhe mit hohem Schaft

Bakki, Bakeroa, de

Kuchen (g)

Balutschen, de

Regenwürmer, (hm)

Barti, det

Latz      (k)

Basäng, det

Schwimmbecken, frz. Bassin

Bäschpånkert, der

Schimpfwort "Bastard"

Baufliesch, det

fetter Speck   (g)

Båzki

Bäurchen

Berlen

weinen, (hm)

bickich seng

dickschädlig..., trotzig

Bies

böse (p)

Billett, det

Fahrkarte, Eintrittskarte, frz. billet

Binkelchen

Fußbank, Schemel  (w.s.)

Bitschki, det

Taschenmesser; Lehnwort, rum./ung. (mc)

Boinzker, Botschken, Boza

Ferkel (p)

Brimmich

läufig, (hm)

brunzen

pinkeln, (hm)

Bubå, Dok, de

Puppe (p)

Buchtel, de

Böhmische "Mehlspeise"/ wurde auch für "Zimperliese" benutzt.

Budå , det

Plumpsklo / (Kommt aus dem Ungarischen) 

Budjelar, det

Geldbörse, verwandt mit Budget

(afrz. bougette=Lederbeutel, lat. bulga=lederner Sack)

Buretz, der

Pilz(e)

Buserant, der

jemand der nervt..(hm)

Buserieren

jemanden nerven (hm)

butzen, e Gebutz

pfuschen, Pfuscharbeit

C

Chef, der

Party (Lehnwort, rum. Party)

D

Dirpel, der

Türschwelle (g)

doasen

ziehen (p)

Diesemt

Sauerteig (w.s)

Dotzen, der

 

Dräifess, der

Kasserolle (hm)

Dureln

weinen (w.s.)

Dufla

In Mengen

E

e

Du (w.s.)

Eissåck

Eisbeth

Thymus serpyllum, rum. cimbru, ung. Kakukkfü  Gewürzpflanze, ähnlich dem Bohnenkraut

F

Fäderewäsch, der

Handfeger, meistens ein Gänseflügel

Fällpes, (Hopkurf)

großer Korb, wurde früher (z.B.) bei der Hopfenernte verwendet

Filagoria, de (Philagoria?)

Gartenhaus, Gartenlaube (Liebeslaube?)

fitscheln

Hin und her schlendern und andere dabei nerven. Ursprüngnlich: Fitscheln ist das Arbeiten mit einem Freischneider ...

en Fläppes

... nichts bekommst Du.. (w.s.)

Flierchen

Pfeifchen (z.B. beim Sport) (w.s.)

Fotejen, det

Petroleum, Lampenöl

Fluren

kacken (w.s.)

G

Gebin, det

Zimmerdecke

gårschtich

hässlich

Gårz

Bitter (w.s.)

Gåtchebandel, det

(hm)

Gåtchefessleng, der

Hosenbein

Gägasch, de

Hagebutten, (w.s.)

Gäcken

Ficken  (w.s.)

Gebeht Bried, det

getoastetes Brot (In Schlesien      Bäbrot)

Gefrett, det

mühevolles Unterfangen, Plage (p)

Gehurrel, det

Schlampige Arbeit

Gejewiechbert, det

Warmes Gericht in den Wintermonaten: altes Brot, gröstete Zwiebeln, Sauerkrautsaft(Gech) und in guten Zeiten auch "Mettenden" (Brodwurscht)

Gekredich, det

Unkraut (g)

Gelich

eilig (p)

Geniffel, det

komplizierte Sache (hm)

Gepedder, det

Fummelei, (hm)

Geschätz, det

Zaun , (w.s.)

Geschemmer, det

Herpes (g)

Geschläbber, det

 

geschnidden Diech, der

handgemachte Suppennudeln (g)

Glätsch,

Schlitterbahn, (w.s)

Gogoschar, der

Tomatenpaprika, Lehnwort, rum.

Gorr, de

Gorreschanien, Gorreschnier

abgemagertes Pferd, Mähre (p)

Gorreschänner, der

 

Gräwenhiebes, der

Grammelpogatscherl, (hm)

Groalen

fürchten

Groalorsch

Angsthase (ws)

Grumpes, der

fettleibiges Kind (p)

H

Häffel, der (iwer den Häffel senj)

Hügel (p)

Haklich

 

Hånklich, de

Hefegebäck, „pizzaähnlich“

Hante, der

Selbsgebauter Rodel – Einsitzer- Als Kufen dienten zwei alte Schlitt-schuhe. Damit wurde hauptsächlich im vereisten Umweg gefahren. Der Erfinder ist mir unbekannt.

Hemmelz, det

Dachboden (g)

Hernz

Hirschkäfer (ws)

hieferdich

eitel, (hm)

Hill, de; Hillgess

Berg, Anhöhe – Hüllgasse (p)

I

Ihren, der

Fußboden (g)

Ise , det

Das Dindgsbums..

Lehnwort, ung.

J

Jesses, oder

Jesses, Maria und Josef

Jesus, als Exklamation

K

Kalabreser

ironisch über einen modischen, oder aus der Mode gekommenen Hut. [ursprünglich nach der ital. Landschaft Kalabrien,(ital. calabrese = aus Kalabrien): Filzhut mit breiter Krempe u. nach oben spitz zulaufendem Kopfteil.]

 

© Duden - Deutsches Universalwörterbuch 2001

Kåmpestbid, de

 Krautfass, Bütte

rum. butoi, lat.butina, gr. bytine

Keckesch, de

Popkorn

Klotscheprädijer, der

 

Klutz , de

Fuschzettel – wird bei Extemporales, Klassen- und Trimesterarbeiten (unerlaubt) verwendet.

Klutz, de

Fuschzettel

Klutzen

Verwenden von unerlaubten Hilfsmitteln bei Klassenarbeiten, Extemporales, Trimesterarbeiten = fuschen

(Verwnadt mit klüteren ??? (mniederd. zimmern, basteln))

Knärelwerjer, der

Klobiges Taschenmesser / mit dem man höchstens Knödel "würgen" kann.

Kneisthiebes, der

"Schmierfink"

Kniwel, de

die Finger

Knudder, de

Popel

Kohm,der;  kohmich

Kahm,  der; -[e]s [mhd. kam, auch: kan(e), viell. zu lat. canus = (weiß)grau] (Biol., Fachspr.): Gesamtheit der Bakterien, Pilze, die die Kahmhaut bilden.

 

© Duden - Deutsches Universalwörterbuch 2001

 Koronderdäppen

ironisch über einen abgetragenen Hut; (hm)

(Keramiktopf, bennannt nach dem Herstellungsort Korond im Harghita-Gebirge

kopåtz  (gestutzt)

kahl geschoren

Korinthenscheißer, der

 

Korkodusch, der

wilde Pflaumen, Lehnwort, rum.(g)

Kotschen, de

Windeln (g)

Kradder, der

Kröte, Frosch; (Platt: Kroddel)

Kråtzewtz, de

Gurke; Lehnwort, rum. crastaveţ (mc)

Kredenz, de

ital. Anrichte

Krien, der

Mehrrettich;

Kren,  der; -[e]s [mhd. kren, chren, aus dem Slaw.] (südd., österr.): Meerrettich: *zu etw. seinen K. geben (österr. ugs.; Senf 1).

 

© Duden - Deutsches Universalwörterbuch 2001

Krieneisen, det

Reibe, Reibeisen

Krienwirstel, det

Wi,ener Würstel, (Würstchen)

Wiener, die; -, - <meist Pl.> [H. u.]: kleine, dünne Wurst (aus Schweine- u. Rindfleisch, in Schafsdärmen, die in siedendem Wasser heiß gemacht wird; Wiener Würstchen: ein Paar W.

 

© Duden - Deutsches Universalwörterbuch 2001

 

Krenwürstchen, weil dazu auf dem Kreneisen frisch geriebener Meerrettich serviert wird.

Kuwär, Breifkuwär

Kuvert, Briefumschlag

L

Lådewerch, der

Pflaumenmus aus "Matschen" - ohne Zuckerzusatz

Lakes , det

Mus

Lawend, det

Suppe, dicke Brühe, kommt aus dem Ungarischen 

Leibel, det

(p)

Leiber, der

(p)

Lejeln, det

 

Letchef, det

Beisl, Wirtshaus

Lugesch , de

Gartenhaus

Lurki, der

Wein von geringem Wert, meistens der zweite oder dritte Aufguss bei Hausweinen. Der Name kommt wohl aus dem Lateinischen, die Römer verteilten an ihre Soldaten gepantschten Wein, den sie Lorke nannten.

M

Maar

gar (p)

maatzen

weinen (p)

Mäckejajer, der

Luftikus

Måkåriewer, der (Moakiewer)

Maikäfer, (hm)

maken

Trödeln

Male, der 

Kuchen aus Maismehl, vielen Eiern und Zucker.(vom rum. malai/türk. malai)

mandikate gohn

Bummeln

Mäsch, de

Spatz (Platt: de Mösch)

[Wappentier von Geilenkirchen]

Matschen, de

Pflaumenart, lösten sich nicht vom Stein, waren erst im Spätherbst reif und honigsüß

Matzkåder, der

 

Måtzken, det

Küsschen, (hm)

Mierschel, der

Mörser

Multerhufen, der

Maulwurfshügel

Mutzasch, der

Schimpfwort

N

necklich

eilig, (hm)

Noppen

ein Nickerchen halten, (k)

Nullefutzer, der

Buchhalter

O

Orschgepriepel, det

Tratschbase, (hm)

Orschkappelmuster, det

Schimpfwort

P

Pädem, der

Melone        (k)

Palihoken, der

Schnapsdrossel

Patent, der

Kombizange; Die ersten kamen aus Amerika und hatten die Patentnr. eingestantzt. (Metonymie)

Påtschen

Hausschuhe. österr.

Pätschzång, de

Kneifzange

Pennale, det

Federlädchen, Federmäppchen;

(östr. Pennal, das, veraltet)

(lat. penna = Feder)

(rum. penar)

pespern

flüstern (g)

Peisel

Beisl

Pill, der

Polster

Piserwåsser, det (oder Pisriwåsser)

Sprudel, (hm)

Pix, der

Kugelschreiber (g)

Platsch, de

Ohrfeige  (g)

Plåtschintå, der

Pfannkuchen, (hm)

Poßen

veredeln

prostig

flegelhaft

Puikå, der

Puter

Q

Quidekees, der

feste "Marmelade" aus Quitten

R

råffich

rau, (hm)

Ranftel, det

 

Reachälzich, schwengzich

Ordinär (ws)

recklich, (recklich Med)

fleißig, (fleißige Maid), (hm)

Remmel, der (en Remmel Bried)

 klobiges Brotstück

Rimb, der

Der Schäßburger Stadtbus. Herkunft des Namens ungeklärt? Doch! 17.03.02: „´56 (oder auch ´57) als in Schäßburg der erste Bus in Verkehr kam haben die Leute den Busnamen aus Kronstadt entliehen.

Dort hießen die Busse rimb - kommt von Regia Intreprinderilor Municipale Brasov.“

Servus, Putti (mc)

 

rinzen, rintzen

???

rosendich, rosendich Heangd

wütig, tollwütiger Hund

Rotzlefel, der

 

S

schä, schäir

beinahe, (schier beinahe)

lat.: scero,scioro=schnell (p)

Schäcksen, de

Schuhe mit festverschraubten Kufen (eben Schlittschuhe). Bekannt wurden sie durch den Kanadier Haines Jackson , der am 16. Januar 1868 in Wien den Eiskunstlauf nach Musik präsentierte. Auf den Kufen dieser Schlittschuhart stand später der Name Jackson, der in Schäßburg auf das Sportgerät übertragen wurde. (Metonymie)

(Schleifscheajen nannte man die Kufen, die mit einem Schleifscheajenschlässel an den Bokåntschen befestigte, bei Bedarf auch mit Riemen.

Schalusien, de

Fensterladen (hm)

schäckes

Das Gegenteil von fluchten

Schämpesdakel, der

Kloodeckel, (hm)

Schämpest, det

Schimpfwort

schänzeln

schlittern

Schäpp / Jäpp, det (schwer zu schreiben)

Hosentasche (ung.)

Schärrel, der

Schädel

schiwerhiewdig

 dickschädlig

Schkätz, de

Turmtaube, auch zickiges Weib

Schlick, de

Mütze, wahrscheinlich nach dem Hersteller bennant (Metonymie)

Schniebrunzer, der

Greis, (hm)

Schnirleng, der

Schnittlauch

Schummbässken, det

(g)

sich zärren

streiten

Sodawåsser, det

mit Kohlensäure versetztes Trinkwasser. Wurde in der Mühlgasse beim Glatz (?) in spezielle Flaschen gefüllt.  

Sodawåsser, det

Sprudel

Spaak, de

„Resteessen + Manöverkritik“ am Tag nach dem „Chef“...(s.o.)

Spritzer, der

Schorle, Wein mit Sodawasser oder Mineralwasser verdünnt

Stoppwänkel , der

 

Strizzi, der

Lausbub, (hm)

stucken

büffeln, pauken, (hm)

sturkeln

stolpern

Swätter, der

Pullunder, gestrickte Weste. Vom Englischen sweater.

T

Tärämtätä, de

temperamentvolles, unternehmungslustiges Weib; Lehnwort, ung.

tårkich Wesch

Buntwäsche

tårkich, tårkich Bienen

 

tåtrich

mutig

tavern

umziehen, 

Teremtätä

temperamentvolles Weib (hm)

Ternen, de

(g)

Tippi-Tåppi

Trippelnder (w.s.)

Tipp-topp, de Musik noppt

Wenn am Richttag die Tanzapelle (Combo) zu lange Pausen machte...

Tock, de

Tüte

Tocki, der

Dummrian

Tokană, de

Sammelbegriff für eine besondere Eintopfart, mit viel, wenig oder ohne Fleisch. Lehnwort. rum. (p)

Topfi, det

Nachtstopf

Trittmerdråf, der

Tölpel    (hs)

Trunn

Truhe, (hm)

Tschako, der

ung. Husarenhelm (csákó)............ (p)

Tschippchen, det

Kücken

Ujespäjel, der

Brille

V

, verhorreln

, einen Gegenstand verlieren

Verschlauch, der

Niesche (hm)

versprijeln, versprijelt

verstreut

verwapelt

schal, (hm)

Vierel , det

Getreide- und Kartoffelmaß , entspr etwa zwei Eimern , also 20l (österr.?)

Vinete, der

Aubergine (Lehnwort. rum. vinete, ist wahrscheinlich zurückzuführen auf das lat.: vena ) (p)

W

Wängterkierschen, de

Winterkirschen

Wärr, de

1. Gerstenkorn; 2. Schädling

Weidling, der

größere emaillierte Schüssel

laut Duden: Weid|ling,  der; -s, -e  1. (landsch., bes. süd(west)d. u. schweiz.) [Fischer]boot, kleines Schiff. 2. (südd., österr.) Weitling.

© Duden - Deutsches Universalwörterbuch 2001

Wusch, de

Schmalspurbahn: Schäßburg –Agnetheln – Hermannstadt (mc)

Z

Zåder, de

Fetzen, Lappen

Zåderemort, der

„Flohmarkt“

Zådernteppich, der

Aus in Streifen geschnittenen Stoffresten handgewebter Teppich               Flickerlteppich (ch)

Zakuska

Brotaufstrich, aus Gemüse (wer kennt das Rezept?) Lehnwort:russ. „zum Trinken“, (In Russland Vorspeise zum Vodka, bestehend aus Kaviar, Fisch u.s.w.

Zibri, det

Pflaumenmus, (hm)

Zieker, der

Korb

Zienekees, der

 

zuncheln

jammern, klagen          (hs)

zurpen

schlürfen, (hm)

Ergänzungen, Korrekturen u.a. Vorschläge                                  F.C.Entorsa                                                         Anfang

 

Fußnoten:                                                                                                                                                                                Impressum

(ch)-Christine

(d)-Dieter 

(f)-Fritz

(g)-Gudrun

(hg)-Horst G

(hm)-Horst M.

(hs)-Hartmut S.

(mz)-Martin Z.

(p)-Pursch

(u)-Uwe

(mc)-Marius C.

(ks)-Kurt S

(ws) .Werner